Sonntag, 9. Dezember 2018

die Sorgen der Mutter

Meine Tochter hat gesundheitliche Probleme und ich kann nicht helfen. Sie geht zur Arbeit, obwohl sie schrecklich leidet. Sie hat eine generalisierte Angststörung und das wirkt sich auch auf den ganzen physischen Körper aus. Ich leide da regelrecht mit. Was kann ich tun, wie könnte ich helfen, außer dem, was ich schon tue?

Ich bin raus gelaufen, auf den Wasserberg, um meine Tränen zu verbergen. Wenn ich Schwäche zeige, woran soll sie sich da festhalten. Ich bin aber auch nicht aus Stein. Also raus, sich bewegen, Abstand nehmen, sich auspowern und den Kopf frei bekommen.


Hab auch gleich die Mütze ausprobiert. Na ja, das soll jetzt keine Wintermütze sein, eher, für die kühle Zeit. Sie passt super und rutscht nicht, wie die anderen, ins Gesicht. Beim Wandern stört mich das sehr, wenn ich andauernd die Mütze hinter schieben muss.

Wenn ich mich nicht gut fühle, fange ich oft zu Stricken oder Häkeln an. Das ist wenigstens produktiver, als herumhängen.


Ein Loop ist auch schon in Arbeit.

Für die Mütze habe ich 80 Maschen aufgenommen und Patent in Runden gestrickt. Nach der entsprechenden Höhe habe ich 3 M zusammen 3, wie sie erscheinen und das Abwechselnd bis Rundenende gearbeitet. In der Nächsten Reihe 1 rechts, 3 M links zusammen abwechselnd bis Rundenende. Die nächste Runde, wie die Maschen erscheinen und die letzte immer zwei M rechts zusammen, dabei die rechte Masche drehen, so dass sie beim zusammen stricken obenauf erscheint.

Der Loop ist mit 88 Maschen und ich werde den Rest von der 100 Gramm Regia Strumpfwolle 6-fach verbrauchen. Zumindest so viel, bis der Loop eine angenehme Höhe hat.

Outdoor Oma

Freitag, 7. Dezember 2018

der Wunschzettel für den Weihnachtsmann

Heute ist wieder feuchtes, unangenehmes Wetter. Wenn ich die Kleine zum Bus gebracht habe, gehe ich oft über den Markt. Heute habe ich mal die schöne Deko dort fotografiert. Sie geben sich hier viel Mühe für die Kinder.



Später waren wir beim Fleischer in Langburkersdorf, dort habe ich dieses verlassene Haus gesehen.



Dahinter sind noch mehr Gebäude, ich weiß aber nicht, ob die dazu gehören. Ich liebe die verlassenen Gebäude und ich wüßte manchmal gern mehr über sie. Leider habe ich kaum die Möglichkeit, in der Gegend herum zu fahren und noch mehr von ihnen zu entdecken. Dabei gibt es davon so viele.

Das Enkelkind hat heute auch seinen Wunschzettel fertig gemacht. Sie hat sehr bescheidene Wünsche. Mich hat das mit dem Schutzengel allerdings sehr berührt. Ich weiß nicht, wie das kommt. Mir sagte sie nur, wenn sie einen Schutzengel gehabt hätte, wäre ihr Finger damals nicht in der Tür eingeklemmt worden in der Turnhalle. Ich sagte ihr, dass sie wohl einen hat, denn der Finger war noch dran. Für sie war das aber ein traumatisches Erlebnis.


Der Schutzengel sticht schon hervor. Sie hat halt auch schon ihre Sorgen. Mich stimmt das sehr traurig.

Outdoor Oma

Mittwoch, 5. Dezember 2018

ich muss raus, sonst platze ich

Die Sorgen der letzten Zeit nagen sehr an mir. Ich spüre das. Langsam bekomme ich auch solche Symptome, wie meine Tochter. Warum geht das nicht endlich mal Berg auf?

Mein Mann hat da kein Verständnis, aber er akzeptiert, dass mein Kind ständig mit der Enkelin hier ist und beide bei uns essen. Da ist er schon kulant, obwohl ihm das nichts angeht.

Hier noch Fotos von ganz früh vor dem Rathaus das Häuschen vom Weihnachtsmann und seine Bank.


Das ist sehr schön gestaltet.


Ich bin, noch bevor mein Mann aufgestanden ist, los gelaufen. Zunächst Richtung Wiesen Langburkersdorf und dann zum Stadtbad. Von da über den Anbau, die Götzinger Höhe, den
Bruno-Dietze-Ring nach Hause. Mein Mann war etwas sauer, weil ich ihn nicht in Anspruch genommen habe, wegen Abholen und so.

Es war sehr eisig und Eiskristalle befanden sich an den Gräsern.


Die Pfützen waren überfroren und ich hab auch gefroren, vor allem beim Fotografieren an den Händen. Dabei schien die Sonne und der Himmel war blau.




Hier war es dann sogar ein wenig warm bei dem Sonnenschein, dass musste auch Rosi genießen.



 An der Straße durch den Anbau stehen diese wunderbaren Bäume. Die Stämme sehen einfach beeindruckend aus, so knorrig und buckelig, wie sie sind.


In der Sonne kann man es noch aushalten, aber dann im Wald war es sehr eisig. Doch durch die Bewegung,den Berg dann hinauf, wurde mir wieder halbwegs warm. Abgelenkt von meinen Sorgen war ich inzwischen auch etwas.

Outdoor Oma

Dienstag, 4. Dezember 2018

ein Regenbogen über der Stadt

Da ich momentan wenig Zeit und auch genau so wenig Lust habe für größere Unternehmungen, habe ich meinen Mann zu einem kleinen Spaziergang eingeladen.

Wir gehen immer vom Waldparkplatz eine Runde durch den Wald. Mein Mann ist da nicht so der Wanderfreund. Aber gut, mir reicht das an solchen Tagen dann auch.


Das Wetter ist halt nun nicht mehr so Sonnen durchflutet. Macht nichts, so ist es eben und kommt meiner Stimmung sehr nahe. Wir sind aus dem Auto gestiegen und es fing an, zu regnen. Na gut, anschließend gehts wieder heim, darum ist das kein Problem.

Auf dem Heimweg, Höhe Götzinger, haben wir den Regenbogen bemerkt. Also nix wie hoch auf den Parkplatz an der dort befindlichen Gaststätte.

Das war nur ein halber Regenbogen, war trotzdem sehr hübsch. Wenigstens ein nettes Erlebnis.


Zuhause angekommen, war es dann so schön geworden. Das ist mir schon oft passiert, beeindruckt mich aber auch nicht.

Mein Kind hat ja nun endlich Arbeit. Es geht ihr allerdings nicht gut. Erst einmal hat sie eine heftige Erkältung und dann wieder ihre Probleme. Warum kann ihr eigentlich kein Arzt helfen. Wenn sie ihre Arbeit dadurch verliert, geht das ganze Theater wieder von vorn los und ich verkrafte das einfach nicht mehr.

Outdoor Oma


Sonntag, 2. Dezember 2018

Fortschritt bei den Puppensachen

Einen Teil der Stricksachen für die Baby Born ist nun fertig. Nun fehlt nur noch die Hose, dann wäre das geschafft.


Die Garnitur ist aus Babywolle mit Farbverlauf.


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Samstag, 1. Dezember 2018

Glatteis

Zum Glück ist heute keine Schule und wir musste nicht früh zum Bus. Das wäre einfach nicht möglich gewesen, weil Glatteis war. Ich hörte schon sehr früh die Streufahrzeuge fahren. Leider half das nicht so richtig, sie musste mehrfach Runden drehen und salzen.

Die Gehwege waren so glatt, dass man auf der Straße gehen musste. Leider streuen die wenigsten Hausbesitzer und salzen schon gar nicht. Ich war kurz vor Mittag unterwegs, da hatte ich nicht zu tun, wenigstens bis zur Sparkasse zu kommen.

Um eins sind wir nach Dresden gefahren, um meine jüngste Enkelin zu besuchen, zu ihrem 1.Geburtstag. Die Straßen waren frei und wir sind heil hin und her gekommen.


Der Balkon ist auch jetzt noch nicht begehbar. Alles blankes Eis. Der Markt auch eine einzige Eisbahn. Heute sind viele gestürzt und haben sich weh getan.

Die Post konnte erst Mittag ausrücken wegen der Glätte.


Freitag, 30. November 2018

was für eine Wanderung

Früh zeigte sich der Himmel in tollen Farben. Ich habe das mit HDR verstärkt.




Es sah eigentlich gut aus, war nur etwas stürmisch, also dachte ich mir heute, dass ich mal zum Steinbruch gehen könnte, vielleicht zum Goldbach auch oder so. Bei Sturm muss ich ja nun keine Waldwanderung machen. Mein Mann hat mich am Steinbruch Oberottendorf abgeliefert. Es stürmte wirklich sehr und war obendrein eisig kalt, eben ein Böhmischer Wind.

Mir war so kalt, dass mir die Finger beim Foto machen richtig abgestorben sind.




 So ein Wanderwetter war das wirklich nicht. Mir war vielleicht kalt. Ich musste sogar den Mund verhüllen, so eisig wehte der Wind ins Gesicht. Dir Felder waren hart gefroren. Ich gestehe, ich bin ziemlich hurtig Richtung Valter gelaufen, wo ich mich abholen lassen konnte. Es war einfach zu kalt in dem eisigen Sturm.

Outdoor Oma