Sonntag, 21. Januar 2018

Gold und Bergkristall

In unserer Gegend, vorzugweise im Hohwaldgebiet, haben die Venezier (Walen) früher fleißig nach Gold gesucht. Gefunden haben sie nichts hochwertiges.

Man findet im Hohwald noch zahlreiche Pingen*, Halden sowie mehrere Seifenfelder. Viele Bäche in der Gegen tragen heute noch den Namen Goldflüßchen, Goldbach und es gibt sogar einen Goldberg sowie Goldbergwiesen. Man findet auch an manchen Steinen noch die Zeichen der Walen. Hier kann man mehr darüber lesen.

Ich habe zwei der Stollen-Mundlöcher besucht, einmal der Valentinstollen auf dem Valtenberg und dann noch eins bei den Goldwiesen, der ein Entwässerungsstollen ist. Bei dem letzteren habe ich bereits nach Bergkristall gesucht. Mehr kenne ich bisher noch nicht.

Was hier in der Jetztzeit häufiger gefunden wurde, waren Bergkristall-Stufen. Ich selbst hatte nicht das Glück, nur einzelne Kristalle oder Fragmente, eher unbedeutend. Dabei habe ich auch schon fleißig gegraben und gesucht. Aber die Zeit scheint nun vorbei zu sein. Zu viele waren zumindest an den bekannten Stellen.

Es gibt noch so viel anzusehen und zu untersuchen, zu begehen und zu erleben. Ich bin sehr neugierig und möchte natürlich auch mal schöne Gesteine oder gar Gold finden. Nun gut, Gold muss es nicht unbedingt sein.


Outdoor Oma


* "Eine Pinge (oder Binge) ist eine keil-, graben- oder trichterförmige Vertiefung, die durch Bergbautätigkeiten entstanden ist. Diese Vertiefungen entstehen häufig durch den Einsturz alter Tiefbaugruben, die in geringer Teufe betrieben wurden.Im Gegensatz zu natürlichen Geländeformen ist eine Pinge ein künstliches Gebilde." Quelle

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