Samstag, 24. März 2018

auf den Spuren der Steine und Wildtiere

Endlich war ich wieder unterwegs. Ich habe mich heute am Eingang zum Polenztalweg absetzen lassen und bin gemütlich bis zum Forstweg gegangen.
Am Waldrand steht dieser Stein der Gemarkung Polenz. Seit meinen Entdeckungen im Hohwald, habe ich eine kleine Leidenschaft für diese und ähnliche Steine entwickelt.



Ich war überrascht, dass dort immer noch Schnee lag und nicht zu wenig. Selbst im Wald lag er in dünner Schicht, wenn auch nass und löchrig.


Hier bin ich in den Wald weiter hinein gegangen. Da sieht es so aus, als wenn da unter dem Waldboden Halden sich verbergen.


Es war ziemlich frisch, aber an Stellen, wo die Sonne durch schien, sehr warm. Sie hat jetzt schon viel Kraft.

Der Wald ist für mich immer wieder ein Ort der Liebe, des Friedens und der Besinnung. Vor vielen Jahren habe ich einmal ein Gedicht geschrieben. Das war in der Zeit, als ich noch in Naunhof war.

Erinnerung an meine Wälder

Meine Liebe gilt den Wäldern, in dem schönen Sachsenland,
wo ich einst vor vielen Jahren, meine neue Heimat fand.
Bin gewandert über Felder, durch das grüne Polenztal,
bis zum Elbsandsteingebirge, wo die Felsen steil und kahl.

Hab geschlafen in der Schonung, auf der Erde lag ich da,
nachts hört ich den Uhu rufen, wenn ich zu den Sternen sah.
Dunkelheit war meine Decke und der Mond hat mich bewacht,
und die Stimmen wilder Tiere raunten durch die dunkle Nacht.

Wenn der Tag im Osten graute, zog ich weiter durch den Tann,
sah die Mufflons auf der Lichtung, schlich mich leise an sie ran.
Irgendwo, am Rand des Waldes, lief ein Fuchs so ganz allein
und ein  Wildschweinrudel stürmte in den dunklen Wald hinein.

Wie oft ich da gelaufen bin, weiß ich heute längst nicht mehr,
damals fühlte ich mich frei und mein Herz war froh so sehr.
Heute denk ich manche Stunde, an die schöne Zeit zurück,
Meine Liebe zu den Wäldern, ist für mich das größte Glück.

© AH

Ich dichte nicht mehr oft, denn meine Sehnsüchte wurden mit meiner Rückkehr erfüllt.

Schon oben auf dem Berg entdeckte ich Spuren von Mufflons. Die sind einiges größer, als die der Rehe. Man erkennt, dass es schwere Tiere sind. Ich habe leider schon lange keine mehr gesehen, leider.


Da mir mein Rücken sehr zu schaffen machte, habe ich mich entschlossen, über die "Alte Cunnersdorfer Strasse" nach Polenz und von da heim zu laufen. Im Sonnenschein war das sehr angenehm.




Outdoor Oma




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