Samstag, 5. Mai 2018

immer wieder auf der Suche nach Gold und Gestein

Mir war dieses Mal ein Fehler unterlaufen und ich nahm an, dass es auf dem Seifberg (Hohwald) etwas neues zu entdecken gäbe. Es ging in der Beschreibung aber um den Stollen, den ich schon gefunden hatte.

Das war nicht so schlimm, denn ich laufe gern, weshalb und wohin ist zwar wichtig, aber es geht auch mal ohne bestimmtes Ziel.

Ganz so war es dann auch nicht. Erst einmal bin ich vom Wanderparkplatz,



der rechts von der Hohwaldstrasse sich befindet, ein Stück auf der Strasse zurück und auf die andere Seite zum Seifberg. Die Namen der Berge, Bäche und bestimmter  Stellen auf dem Hohwald zeugen von einer "Goldsuchervergangenheit". Gefunden wurde nicht so viel, dass es sich gelohnt hätte. Heute sucht man Gold und Steine als Hobby. Ich bin da eher für Steine, aber Gold reizt mich auch ein wenig. Das ist auch überhaupt nicht lohnenswert.

Vom Seifberg habe ich mich Berg ab zum Stollen begeben.


Die Hütte steht auf dem eigentlichen Bergwerk.


Wenn man schräg auf die Bretter schaut, sieht man, dass es da runter geht.




In der Kiste ist ein Büchlein, da kann man sich eintragen. Das war mir das letzte Mal entgangen.



Dieses Mal habe ich durch die Tür geknipst.


Dann ging es weiter ein Stück den Seifweg entlang, durch den Wald, nach Norden und auf den Wiesen, oberhalb von Berthelsdorf, zum "Goldenen Peter", einer ehemaligen Silbergrube, eigentlich zwei Gruben. Dieses Mal habe ich mich gründlich umgeschaut. Leider sieht man so gut, wie nichts mehr. Das Gras steht auch zu hoch und nur wenige Steine sind sichtbar. Hier habe ich nur ein paar Feuersteine gefunden, die ich aber nicht sammle.


Ich bin dann am Waldrand entlang bis zum Valter hinunter gegangen und habe noch einen Abstecher zum Goldbach gemacht. Da habe ich natürlich ein bissel Goldplättchen gefischt. 😁 Damit habe ich eine ganze Weile zugebracht.



Von dort bin ich dann zum Forsthaus Klunker gegangen. Da ich nicht durch die Wiese stapfen wollte, habe ich mich durch den Wald durchgeschlagen. Hinter dem Forsthaus ist noch ein flacher Bau, der an einer Seite eingestürzt ist. Sonst steht aber noch der größte Teil. Das sieht man vom Forsthaus nicht. Hier war wohl mal ein Ferienlager.







Ich war überrascht, denn auf dieser Seite führt ein breiter Waldweg dort hin, der jedoch am Waldrand endet.


Das Gebäude sah teilweise noch super aus. Natürlich war alles zugewachsen und die Feuchtigkeit hat viel zerstört, vielleicht auch dumme Menschen.




Das Ende des Weges fand ich doof, deshalb bin ich durchs Feld - dann noch einen Weg zu spät abgebogen, der keiner war. Einen Weg gab es nun nicht mehr. Rechts war der Raps und links ein frisch bestelltes Feld. Letztlich bin ich auf einer Traktorspur direkt durch den Raps auf den Berg hinter der Hühnerfarm gegangen. 😅


Ich mag den Raps nicht so, aber die Farbe ist schon toll zu diesem blauen Himmel.


Auf dem Weg zum Valter hatte ich es dann langsam satt, denn ich hatte Hunger und es war sehr warm geworden, obwohl ein frischer Wind wehte. Also habe ich mich heim holen lassen.

Outdoor Oma


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